Rodeln Österreich: Weidener Hütte Rodelbahn

RODELURLAUB ÖSTERREICH - bei der Weidener Hütte auf einer der längsten Rodelbahnen Österreichs

In Weerberg auf einer der längsten Tiroler Rodelbahnen rodeln
Gemütliche und genussvolle Österreichferien kann man im ruhigen Winterort Weerberg in Tirol verbringen. Auch wenn der Ort auf der Sonnenterasse über dem Inn liegt, vom Verkehr bekommt man hier oben nichts mit. Und die Anreise erfolgt schnell und unkompliziert. Perfekt zur Winteridylle in der Region Tirol passt da die Rodelbahn von der Weidener Hütte nach Innerst.

Zwei Ausgangspunkte sind bei dieser Rodelbahn möglich. Entweder man fährt auf der Strasse in den Weerberger Ortsteil Innerst, bis diese endet. Hier befinden sich Parkplätze. Noch besser eignet sich der Parkplatz in der Teglau. Diesen erreicht man, indem auf der Strasse nach Innerst kurz vor dem Strassenende rechts auf eine kleinere Bergstrasse abbiegt. Ein Schild steht direkt an der Strasse, wer ein bisschen aufpasst, wird dies finden.
Die Variante von Teglau ist vor allem gut trainierten Rodlern zu empfehlen, denn man muss hier ungefähr einen Kilometer mehr bergauf gehen - dafür aber auch einen Kilometer länger herunterrodeln. Mit ungefähr 7 Kilometer Länge gehört diese Rodelbahn zu den längsten Bahnen in Österreich. Von Teglau startet die Rodelbahn direkt am Parkplatz. Es geht in den schattigen Wald hinein. Im Tiefwinter ist es hier unten im Tal sehr kalt, also unbedingt warm anziehen. Kurve um Kurve wandert man bei nicht zu starker Steigung hinauf. Nach rund 30 Minuten kommen von einem schmäleren Winterweg weitere Rodler von rechts herauf auf die Bahn. Das ist der Weg, der vom Parkplatz am Ende von Innerst herüberkommt. Er ist von der Länge her kürzer als der Teglauweg und hat weniger Höhenunterschied, ausserdem ist er schmal.
Nun geht man mit einigen anderen Rodlern hinauf. Abschnittsweise wird es etwas steiler, aber ingesamt ist der Winterweg gut zu gehen. Besonders angenehm wird es im Bereich des sogenannten Alpl. Es ist eine schneebedeckte Almwiese, frei von Bäumen. Die Sonne scheint hier im Winter sehr warm herein und man kann den wunderbaren Ausblick geniessen. Direkt gegenüber sieht man die Almhütten der Tagetlahnalm. Am Talausgang versperrt das Karwendel den weiteren Ausblick. Nach einem flacheren Wegstück wird es steiler und fordert alle Kräfte der aufsteigenden Rodler. Nach einer Stunde ist das Ende der Rodelbahn erreicht - die Weidener Hütte.
Der Hunger ist groß und Durst haben wir auch. So gehen wir hinein und bestellen Tiroler Spezialitäten. Es gibt Graukassuppe und Kaspressknödel. Alles schmeckt sehr gut und so machen wir uns gut gestärkt auf den Rückweg. Dieser dauert im Vergleich zum Aufstieg nur kurz. Mit großer Geschwindigkeit flitzt der Rodel hinunter. Die Bahn wird perfekt vom Wirt der Weidener Hütte präpariert. Zufrieden kommen wir unten wieder an - nach gut 500 Höhenmetern Unterschied. Eigentlich haben wir Skiferien, aber vielleicht gehen wir morgen auf einer anderen Bahn rodeln.

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