Wanderferien Tirol: Wanderung zum Friedenskreuz

Wanderferien in Tirol: Auf den kleinen Gilfert zum Friedenssymbol wandern

Wandern in Weerberg zum kleinen Gilfert
Das Besondere ist das Ziel: Das Friedenskreuz. Es wurde auf dem kleinen Gilfert aufgestellt, um alle Weltreligionen auf einem Gipfel zu vereinen. Gute 5 Stunden ist man in den Wanderferien unterwegs, wenn man von Weerberg auf den kleinen Gilfert geht. Somit ist diese Wanderung nicht für jedermann geeignet, denn ein bisschen Kondition ist nötig. Technisch ist der Wanderweg in der Region Tirol jedoch nicht so anspruchsvoll. Durch das ganz besondere Kreuz ist diese Wanderung besonders zu empfehlen, so etwas gibt es bisher nirgends sonst auf der ganzen Welt.
Als Ausgangspunkt eignet sich bei den Ferien in Österreich der Ort Weerberg. Man fährt mit dem Auto nach Innerst - dies befindet sich am Ende der Strasse des Ortsteils Innerberg. Skitourengeher werden Innerst vor allem von den Skitouren auf den Gilfert kennen, den grossen Gilfert.
Der kleine Gilfert ist etwas weiter hinten im Nurpenstal und bis zur Aufstellung des Gipfelkreuzes mit den Friedenssymbolen, wurde er sehr wenig begangen. Der kleine Gilfert ist immer noch ein sehr ruhiger Berg, die Massen an Wanderern kommen nicht hierher, da er nicht auf einer Weitwanderroute liegt. Es kommen nun aber schon viel mehr Wanderer herauf.
Vom Parkplatz in Innerst wandert man die Teerstrasse hinauf (Fahren ist hier nicht mehr erlaubt). Diese wird bald zur Forststrasse und man kann sich beim Wandern durch den Wald gut warmwandern. Im Bereich der Stallenalm lichtet sich der Wald und das Karwendel ist wunderbar zu sehen. Es wird entlang alter Zirben weitergewandert. Links sind die Almhütten der unteren Nurpensalm zu sehen. Als nächstes wird ein Bach gequert. Nun muss man aufpassen: Links biegt ein grober Fahrweg ab, der führt hinauf zum Hochleger der unteren Nurpensalm. Ihm ist zu folgen. Idyllisch fliesst hier der Nurpensbach. Von oben erkennt man die sanften Schwünge und Bögen des Flusslaufs. Mit jedem Höhenmeter wird nun die Aussicht spektakulärer. Es geht dann vorbei an den Almhütten und der Gipfel mit dem großen Kreuz fällt ins Auge. Man wandert weiter hinauf, bis die Forststrasse nach links und rechts verzweigt. Hier muss man sich wieder links halten, um dann wenige Meter später den Wandersteig hinauf den Gipfel zu nehmen. Die meisten Höhenmeter sind nun geschafft und der Wandersteig zum kleinen Gilfert ist eine feine Abwechslung. Über Almwiesen und Almrosen geht man entlang des Wanderwegs. Immer wieder zeigen hier bereits verschiedene Symbole die Richtung zum Gipfel an.
Wenn man dann schliesslich oben ankommt, öffnet sich ein 360 Grad Panorama. Hochfügen, eines der Skigebiete im Zillertal ist markant zu sehen. Die Gletscher des Alpenhauptkamms und der ständige Begleiter, das Karwendelgebirge.
Wenn das Wetter passt, sollte man sich hier in den Wanderferien wirklich ein bisschen Zeit nehmen. Ob man an einen Gott glaubt und wenn ja an welchen, wird hier oben unwichtig. Man spürt aber die Besonderheit des Platzes, der durch die verschiedenen Symbole der Religionen nochmals betont wird.
Nach der Pause und einer Brotzeit auf einer der Steinbänke kehrt man wieder den Rückweg ins Tal an. Der Weg verläuft gleich der "Aufstiegsspur".
Der kleine Gilfert ist 2388 Meter hoch und befindet sich in den Tuxer Alpen. Der Höhenunterschied vom Ausgangspunkt beträgt 1100 Meter.

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